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Schwitzhütte


Schwitzhütte

Seit zwanzig Jahren leitet Jeoma Schwitzhütten vorrang in Deutschland und Österreich.
Es wird sicherlich immer wieder auch weiterhin Schwitzhütten in Deutschland geben.
Ob in den Alpujarras Schwitzhütten angeboten werden ist noch offen.



Nähere Infos bitte nach unten scrollen!



Die Schwitzhütte ist eines der ältesten Rituale der Menschheit. Es dient in erster Linie
der Reinigung auf allen Ebenen. (körperlich, geistig, seelisch) Die Schamanen sagen, dass die
Informationen, welche wir täglich, von der Welt die uns umgibt, aufnehmen, die Erfahrungen,
welche wir machen, sich auf verschiedenen Ebenen in unserem Körper festsetzen.
Wenn sie in die falschen Bahnen kommen oder wir sie zu lange
mit uns herumtragen, obwohl wir sie nicht mehr benötigen, machen sie sich dann in Form von
Depressionen, Unlust, einem Gefühl, dass alles zu viel ist, man nichts Neues mehr aufnehmen
kann bis zur körperlichen Krankheit bemerkbar. Die Schwitzhütte unterstützt die
Bestandsaufnahme des eigenen momentanen Lebens und gibt die Möglichkeit Vergangenes
abzuschließen, dass heißt, Altes wird über den Schweiß an die Erde abgegeben, um Platz für
Neues zu machen. Ein intensiverer Kontakt zur Natur und den Kräften die uns umgeben wird möglich.
Die Schwitzhütte erinnert auch immer wieder daran, dass der Mensch ein Teil der Erde ist
und nicht ihr Herrscher. Sobald er der Herrscher sein möchte, so zeigt die Geschichte
und Gegenwart, geht es der Erde und dem Menschen nicht wirklich gut. Die Schwitzhütte ist eine Möglichkeit Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen und erinnert auch daran, wie unsere
Vorfahren von den Tieren und Pflanzen gelernt haben. Die Schwitzhüttenzeremonie ist ein
sehr kraftvolles Ritual mit einem intensiven Erleben.

Ablauf

Die Zeremonie beginnt nach einer kurzen Einführung und dem Kennenlernen der Teilnehmer mit den organisatorischen Vorbereitungen der Schwitzhütte, welche im Ritual eingebunden sind, d.h. Holz sammeln, Steine aus dem Fluss holen, Vorbereiten des Platzes und der Hütte. Nach dem Anzünden des Feuers, stellen wir sogenannte Tobacco-Ties (Tabak-Säckchen) her, in welche wir Gebete und Wünsche einfließen lassen. Anschließend gehen wir in die Hütte, um uns zu reinigen und neu auszurichten. Nach der Zeremonie gibt es ein gemeinsames Essen.
Am nächsten Morgen gibt es die Möglichkeit nach dem gemeinsamen Aufräumen des Platzes das Erlebte in einer Gesprächsrunde zu teilen und zu deuten.

Hintergrund

Bevor es Saunen gab, gab es überall auf der Welt Schwitzhütten. Bei uns bekannt sind Schwitzhütten
vor allem aus indianischer Tradition. Diente die Schwitzhütte früher oft als Vorbereitung für ein Ritual,
hat sie sich im Laufe der Zeit als eigenständiges Ritual entwickelt. Sie diente in erster Linie der Reinigung
und später dann auch der Heilung. Sie ist ein Ort des Gebets und der Besinnung. Sie hilft sein Leben aus
einer ungewohnten Perspektive zu betrachten und aus einer "energetischen (unsichtbaren) Ebene"
heraus zu handeln, sowie die Wahrnehmung für die uns oftmals unbewussten und unsichtbaren Dinge
und Wesen zu stärken. Auch bei unseren Vorfahren,
den Kelten, gab es Schwitzhütten. Das Wissen um die Art und Weise, wie diese durchgeführt wurden,
ist mit der Christianisierung Europas und der später einhergehenden Inquisition zum großen Teil
verloren gegangen. Stück für Stück versuchen wir wieder uns dieses Wissen zu erarbeiten.
In der indianischen Tradition wurde dies Wissen bis heute von Generation zu Generation weitergegeben
und seit einigen Jahrzehnten auch uns Europäern wieder zugänglich gemacht.



 

Schwitzhütten
Schwitzhütte
Landschaft
Schwitzhüttenbau

 

 


 

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